Seitenbild

Borreliose,EBV und chronische Infektionen und Artemisia

Immer öfter müssen wir bei Patienten chronische Infektionskrankheiten mit Bakterien und Viren feststellen. Es handelt sich um entzündliche langdauernde Immunreaktionen auf Keime wie Borrelien,EpsteinBarrVirus, Herpesviren, Chlamydien, Yersinien und Salmonellen.

Symptome der chronischen Borreliose text

Die Diagnostik ist durch eine Laboranalyse von Antikörpern aus dem Blut möglich. Auch ein LZT Lymphozytentest gibt wichtige Hinweise auf die Immunlage. Wichtige Hinweise bekommen wir auch durch die Testung von energetischen Informationen mit Digisoft.

Als Therapie schlagen wir eine Immuntherapie mit Eigenblut und/oder eine Immuntherapie mit Apitoxin (Bienengift) vor, und seit neuestem die BIMURG Therapie, eine neue Form der Mikroimmuntherapie mittels homöopathisierter Moleküle des Zellstoffwechsels.

Die individuelle Auseinandersetzung zwischen dem Erreger und dem Immunsystem ist der entscheidende Faktor für die Beurteilung der Situation. Für den einen können die Befunde harmlos sein, für einen anderen haben chronische Infektionen jedoch Brisanz.  chronische Entzündungen text

Vor allem in Hinblick auf Autoimmunstörungen und onkologischer Erkrankungen machen Antikörper-Untersuchungen auf Bakterien, aber auch auf Viren wie z.B. den EBV(Epstein-Barr-Virus) http://us7.campaign-archive2.com/?u=8e91f9893fd5944c0b88373ed&id=376716765f&e=a5e6f17be6 #articleSinn. Eventuell in Verbindung mit einem zellulären Immunstatus im Labor. sieher auch aktueller EBV Artikel

Meist machen bei chronischen Bakteriellen Infekten Antibiotika keinen Sinn mehr. Wir raten auch von voreiligen Cortison oder Zytostatikatherapie ab.Wir sind auf andere Mittel aus der Natur und der Homöopathie angewiesen.

Lassen Sie sich im Labor untersuchen und über Therapie-Alternativen beraten.

eine neue Therapiesubstanz Artemisia

Artemisia annua

Das Verbreitungsgebiet der sehr artenreichen Artemisia (Beifuß, Wermut, Edelraute) sind die gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Generell enthalten die meisten Artemisia-Arten hohe Mengen an Bitterstoffen und ätherischen Ölen, die zur Insektenabwehr oder in Nahrungsmitteln genutzt werden.

Der Einjährige Beifuß - Artemisia annua

Medizinisch besonders hervorzuheben ist der Einjährige Beifuß (Artemisia annua). Dieser wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Malaria-Mittel genutzt. Auf Extrakten aus dem Einjährigen Beifuß beruht die aktuell von der WHO empfohlene Therapie vor allem gegen Multidrug-resistente Formen der Malaria. Wirksame Substanz ist hauptsächlich das Artemisinin, das in Gegenwart hoher Eisenkonzentrationen zu einem extrem starken Antioxidans wird. Dadurch ist Artemisinin in der Lage, Parasiten wie Malariaerreger oder Viren abzutöten.

Artemisinin in der Krebstherapie  siehe auch Artikel TAZ

Diese Erkenntnis macht man sich auch in der Krebstherapie zunutze. Artemisinin wird bei bestimmten aggressiven Tumorarten nach einer Vorbehandlung mit Eisen als Therapeutikum eingesetzt. Inzwischen wurden aus Artemisia annua neben dem Terpenoid Artemisinin noch Flavonoide wie Quercetagetin isoliert, die eine signifikante Zytotoxizität gegenüber Tumorzellen aufwiesen.

Artemisinin wirkt antibakteriell und antifungal

Interessanterweise hat Artemisinin ein noch weiteres Wirkspektrum, nämlich die Hemmung der Produktion bzw. der Ausschüttung verschiedener Virusarten wie

  • Cytomegalievirus
  • und anderer Viren der Herpesfamilie wie HSV-1 und EBV,
  • Hepatitis-B und –C Virus
  • und des Flavivirus BVDV (bovine viral diarrhea virus).

Die starke antibakterielle und antifungale Aktivität speziell von Artemisia annua - Extrakten zum Beispiel gegenüber Artemisia vulgaris konnte ebenfalls nachgewiesen werden.

Die antibakterielle Wirksamkeit erfasst sowohl gram positive als auch gram negative Bakterien und wird nicht nur dem Artemisin, sondern auch ätherischen Öle wie Kampher und Germacren D zugeschrieben.

Empfohen bei:

viralen und bakteriellen Infekten, zur adjuvanten Tumortherapie